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Achtung Burnout!

"Burnout" - Der Begriff spuckt schon seit vielen Jahren immer wider durch die Arbeitswelt und die Medien. Doch was steckt hinter dem Wort "Burnout"? Was bedeutet es und wo stecken die Gefahren? Woran erkenne ich, dass ich kurz vor einem Burn-Out stehe und wie kann ich mich davor schützen? Wir möchten ein paar Antworten auf diese Fragen liefern.

Burn-Out-Syndrom, was ist das?
Der Begriff Burn-Out kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "ausbrennen". Auch im Deutschen verwendet man oft die Redewendung " Ich fühle mich ausgebrannt". Der Begriff Burn-Out ist in seiner Bedeutung jedoch noch drastischer. Jemand der an einem Burnout leidet, ist in einem Zusatnd der völligen körperlichen, geistigen und emotionalen Erschöpfung und dadurch nur noch stark verminder leistungsfähig, sowohl beruflich, wie auch privat. Der Burn-Out ist dabei die letzte Station einer ganzen Entwicklungslinie. Die Entwicklung beginnt meistens schon beim Einstieg in einen neuen Job.Zunächst geht man die neue Herausforderung mit großem Enthusiasmus und idealistischer Begeisterung an. Häufig ausgelöst durch Fehlschläge oder einem zu hohen Erwartungsdruck geht diese Phase über eine Phase von Stagnation, frustrierenden Erlebnissen und Überlastung bis hin zur Desillusion und Apathie.
Die gesundheitlichen Folgen sind enorm: Es kann zu psychischen und psychosomatischen Erkrankungen wie Erschöpfungszustände, Herz-Kreislauferkrankungen, Ängsten oder Suchterkrankungen kommen. Das Burnout-Syndrom beinhaltet eine Vielzahl an möglichen Symptomen und ist in seiner Art als eine spezielle Form der Depression zu bezeichnen, die durch eine fortwährende Belastung irgendwann zum Zusammenbruch führt.Oftmals sind Burn-Out-Patienten über lange Zeiträume arbeitsunfähig.

Woran erkenne ich, ob ich "Burnout" gefährdet bin?
Auf diese Frage können wir hier keine allgemeingültige Antwort finden, da ein Burn-Out sich auf vielerlei Arten bemerkbar machen kann. Sollten Sie sich unsicher sein oder einzelne Symptome bemerken, sollten Sie sich an einen Artz wenden. Hilfreich kann auch der Verein "Burnout Zentrum e.V." sein, dort bekommen Sie Beratung von Fachleuten. Als kleine Orientierung können die Folgenden Fragen dienen:

  • Haben Sie häufiger das Gefühl des Ausgebranntseins?
  • Sind Sie oft Gereiztheit oder haben ein häufiges Gefühl der Anspannung?
  • Leiden Sie unter Schlafstörungen und Zerschlagenheit am Morgen?
  • Denken Sie auch zu Hause viel an die Arbeit?
  • Haben Sie Probleme von der Arbeit abzuschalten?
  • Sind Sie oft Müdie und nur wenig Belastbar?Sind Sie im Betrieb einem hohen Leistungsdruck oder Konkurrenzkampf ausgesetzt?
  • Leiden Sie unter Magen- und Verdauungsproblemen?
  • Vernachlässigung Sie Ihre Hobbies und Freunde?
  • Leiden Sie unter Zukunftsängsten?

Wenn Sie diese alle mit "Ja" beantworten, dann sind Sie potenziell gefährdet. In diesem Fall empfehlen wir mit einem Artz darüber zu sprechen.

Wie kann ich mich vor einem Burnout schützen?
Auch hier gibt es natürlich kein Patentrezept. Dennoch können Sie schon mit ein paar Kniffen dafür sorgen Ihr Wohlbefinden und Ihre Arbeitsleistung zu erhalten. Zunächst sollten Sie Ihr persönliches Zeitmanagement im Job überprüfen. Arbeiten Sie effektiv oder neigen Sie dazu sich zu verzetteln? Oftmals helfen schon handgeschriebene To-Do-Listen auf denen Sie Ihre Tagesaufgaben aufschreiben und priorisieren. Arbeiten Sie die Liste nacheinander ab und vermeiden Sie es, zu viele Aufgaben auf einmal erledigen zu wollen. Haken Sie erledigte Aufgaben ab, dadurch sehen Sie Ihre eigenen Fortschritte und sehen, dass es vorwärts geht.

Wie voll ist Ihr E-Mailpostfach?
Viele gesammelte E-Mails im Posteingang führen dazu, dass wir glauben diesen Berg nicht bewältigen können, was uns zusätzlich unter Streß setzt. Versuchen Sie deshalb zwei oder drei mal am Tag Ihren Posteingang aufzuräumen. Löschen Sie unnötige Mails, sotieren Sie E-Mails in Thematische Ordner ein. Versuchen Sie die E-Mails zeitnah zu beantworten und sortieren Sie dann in einen Ordner. Ein aufgeräumtes Postfach erleichtert Ihnen das Arbeiten. Außerdem haben Sie so das Gefühl alles im Griff zu haben.

Sie nehmen die Arbeit in Gedanken oft mit nach Hause oder wachen Nachts auf, weil Ihnen etwas dringendes einfällt?
Legen Sie sich einen Block und Stift oder vielleicht ein Tonbandgerät neben das Bett. Wenn Ihnen in der Nacht etwas einfällt, was Sie am nächsten Tag unbeding erledigen müssen, Schreiben Sie es auf oder sprechen es auf Band. Somit können Sie sicher sein es bis zum nächsten Morgen nicht vergessen zu haben und können beruhigt weiterschlafen und genug Energie für den nächsten Tag sammeln.

Sie vernachlässigen Ihre Hobbys und Freunde?
Achten Sie darauf über Ihren Job nicht Ihre sozialen Kontakte zu vernachlässigen. Versuchen Sie sich einen "Jour-Fix" einzurichten, einen oder mehrere Tage an denen Sie fest Ihren Hobbys nachgehen oder sich mit Bekannten treffen. Die Work-Life-Balance ist ausgesprochen wichtig um dauerhaft Erfolg im Job zu haben und dabei gleichzeitig gesund zu bleiben.


Sollten sich das Gefühl der Überarbeitung und des Dauerstress dennoch nicht einstellen, dann sollten Sie ggf. auch darüber nachdenken, ob Sie vielleicht Ihren Job wechseln. Gerade wenn der persönliche Stress durch von Ihnen nicht zu beeinflussende Faktoren wie Ihren Vorgesetzten oder Kunden ausgelöst wird. In diesen Fällen kann es ratsam sein, über eine berufliche Veränderung nachzudenken. Bei der beruflichen Neuorientierung können Online-Jobbörsen  sehr hilfreich sein. Auch wenn der Schritt drastisch erscheint, wenn es dazu beiträgt Ihre Gesundheit zu erhalten, sollten Sie darüber nachdenken.